Konzerte

Passionskonzert am 29. März um 19 Uhr:
Beethovens „Christus am Ölberge“

Im Jahr 2020 feiert die Musikwelt den 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven; dieser gilt heute als bedeutendster Symphoniker der Musikgeschichte und als größter Maßstab für alle Komponisten, die Symphonien geschrieben haben bzw. schreiben. Die Kirchenmusik spielt in seinem Gesamtwerk eine vergleichsweise untergeordnete Rolle. Trotzdem stellen auch seine „Missa solemnis“, die C-Dur-Messe und sein „Christus am Ölberge“ Höhepunkte in seinem Schaffen dar.

1803 komponiert und uraufgeführt, steht „Christus am Ölberge“ in einer Zeit des gattungsgeschichtlichen Umbruchs; Beethoven schrieb dieses Werk nicht für den gottesdienstlichen Gebrauch, sondern für eine konzertante Aufführung. Was ihn genau zu der Komposition veranlasste, ist nicht bekannt; aber seine damalige Lebenssituation begünstigte die Entscheidung: Anfang 1803 verpflichtete er sich dem Theater an der Wien; er leitete das Orchester und durfte eigene Konzerte veranstalten, und in der Passionszeit war es Tradition, ein passendes Oratorium zur Aufführung zu bringen.

Am 29. März um 19 Uhr haben Sie Gelegenheit, Beethovens einziges Oratorium, ein äußerst klangschönes, aber selten gespieltes Werk, in der Dreieinigkeitskirche zu erleben.

Unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Georg Ziethe

 

„Christus am Ölberge“

Oratorium für Soli, Chor und Orchester op. 85

Sopran: Anja Stäbler; Tenor: Sebastian Köchig; Bass: Manuel Kundinger

Capella & Camerata Trinitatis 

Eintritt: 25 € (erm. 18 €)
Ermäßigung für Schüler, Studenten und Rentner. Ermäßigung nur im Vorverkauf

Karten im Pfarramt, Merzstraße 7 und sonntags nach dem Gottesdienst.

Wenn Sie über den eigenen Kirchturm hinausblicken wollen, informieren Sie sich auf unter www.solideo.de

Johann Sebastian Bach
Sonntag Kantate, 10. Mai, 10 Uhr:

Kantate Nr. 12 „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“
– Kantaten-Gottesdienst – Capella & Camerata Trinitatis