KULTUR

Und plötzlich weißt Du: es ist Zeit etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen

Margit Hartnagel und Eberhard Ross, Malerei

Ausstellung in der Dreieinigkeitskirche im Oktober/ November 2020, 

Die Ausstellung ist als ein Dialog zweier Maler konzipiert – ihre großformatigen abstrakten Kompositionen erzeugen im Kirchenraum einen Klang der Stille. Mit dem Ausstellungstitel, einem Zitat von Meister Eckart, möchten Margit Hartnagel und Eberhard Ross dem Zauber der Hoffnung Ausdruck geben und eine bildnerische Vision eines von Zuversicht getragenen Neuanfangs vermitteln.

Margit Hartnagel hat in Ihrer Malerei über viele Jahre die Möglichkeit eines leeren Bildes erforscht. In ihren aktuellen Werken transformiert sie diese Leere nun zugunsten einer verdichteten Fülle. Das Ergebnis sind freudig, spielerisch, lustvoll und vollkommen leicht wirkende Farbkompositionen. 

Margit Hartnagel (1970) hat an der Wiener Akademie der Bildenden Künste bei Prof. Prachensky freie Malerei und experimentelles Gestalten und Raumkunst an der Universität für angewandte Kunst bei Brigitte Kowanz studiert. Margit Hartnagel lebt und arbeitet im Allgäu.

Die ursprüngliche Quelle des Werks von Eberhard Ross ist die Beobachtung der Natur, ihrer Prozesse und Rhythmen. In seinen Arbeiten verschmelzen die fein überlagerten Bild­schichten zu einer vibrierenden, farblichen Einheit und bringen die Komposition auf faszinie­rende Art zum Leuchten I Klingen. Tatsächlich dehnen sich die Töne dieser Kompositionen weit in den Raum aus. Innehalten, den Farbklang spüren, so als wäre Malerei Musik – das ist der Wunsch des Malers für den Betrachter.

Eberhard Ross (1959) hat an der Folkwang-Universität der Künste in Essen bei LászlóLakner und Friedrich Gräsel studiert. Er lebt und arbeitet in Mülheim an der Ruhr und Frankfurt am Main.

Nächste Ausstellung:
Kölner Ondulierungen von Angelika Hoegerl am 6. Oktober, 19 Uhr

Die am Ammersee lebende Bildhauerin Angelika Hoegerl wird mit ihrer Präsentation „Kölner Ondulierungen“ eine Begegnung des einfachen, flachgedeckten Kirchenraums der Dreieinigkeitskirche mit den reich gestalteten Säulenformen des Kölner Doms herbeiführen. Freuen Sie sich auf Ihre Installation gotischer Säulenquerschnitte und eine paradoxe Konfrontation gegensätzlicher Architekturprinzipien!

Vernissage mit musikalischen Beiprogramm: Mittwoch, den 6. Oktober um 19 Uhr
Kunstgottesdienst: Sonntag, den 24. Oktober
Ausstellungsdauer: 7. Oktober bis 14. November

Angelika Hoegerl, rose-classico, 2015, Holz, Styropor/ kaschiert, Grubentuch, Leder, 57 x 55 x 12 cm