
David Jochim wird neuer Dekenatskantor in Dreieinigkeit und München-Ost
Mein Name ist David Jochim, ich werde im August 35 Jahre alt und bin 1991 in München geboren.
Aufgewachsen bin ich mit meiner Familie (Vater Maschinenbauingenieur, Mutter Schulmusikerin, eine jüngere Schwester und ein jüngerer Bruder) in Krefeld, ab 2012 studierte ich Evangelische Kirchenmusik (B-Diplom) an der Hochschule für evangelische Kirchenmusik Bayreuth.
Ab 2017 folgte ein Berufspraxisjahr bei Dekanatskantor Oliver Scheffels an der Petruskirche Neu-Ulm, anschließend studierte ich ab April 2018 im Master Evangelische Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.
Seit November 2018 habe ich als Kantor in der Evangelischen Kirchengemeinde Am Norfbach (vormals bis 12/2020 Evangelischen Kirchengemeinde Norf-Nievenheim) im Süden von Neuss mit ganz vielen lieben und tollen Menschen Musik gemacht und konnte großartige Projekte angehen und wertvolle Erfahrungen sammeln.
Seit Oktober letzen Jahres studiere ich ebenfalls in Köln noch den Master Orgel bei Mareile Krumbholz und Thierry Mechler. Obwohl ich anfangs das Kirchenmusikstudium vor allem aufgrund meiner Begeisterung für das Orgelspiel begonnen habe, liegt mir insbesondere seit meinem Berufspraxisjahr die musikalische Arbeit und das menschliche Miteinander mit Chören und Ensembles besonders am Herzen.
Ich freue mich riesig über die neue Aufgabe als Dekanatskantor in der Ev.-Luth. Kirchengemeinde München-Bogenhausen und im Dekanat München-Ost! Besonders auch auf die Zusammenarbeit mit allen haupt- und nebenamtlichen Kolleginnen und Kollegen in München und darüber hinaus.
Ich möchte über alle Menschen hinaus, die schon in der Kirchengemeinde musikalisch aktiv sind, alle, die in der näheren Umgebung wohnen oder arbeiten und noch keine musikalische Heimat gefunden haben, ermuntern, ab 1. September mit vielen anderen und mir gemeinsam Musik zu machen und zu erleben!
Wenn Sie mehr über mich erfahren möchten, besuchen Sie meine Homepage david-jochim.de
Herzliche Grüße aus Neuss und bis bald,
Ihr David Jochim

Der Einführungsgottesdienst findet
am 25. Oktober um 15 Uhr statt.– herzliche Einladung!
Sie wollen die Kirchenmusik in Dreieinigkeit direkt unterstützen?
Besuchen Sie unsere Vereins-Seite: www.musica-trinitatis.de
Restaurierung der Steinmeyer-Orgel erfolgreich abgeschlossen!
Unendlich dankbar und sehr erleichtert ist die Gemeinde über die erfolgreich abgeschlossene Sanierung der Orgel. Welch ein Gemeinschaftswerk! Ohne Zuschüsse der Landeskirche hat es unsere Gemeinde geschafft, die Kosten für die Orgel aus eigenen Stücken aufzubringen. Gute € 300.000,- waren dafür notwendig. Allen Spendern sei aus tiefstem Herzen gedankt!
Die Steinmeyer Orgel wurde 1937 im Entstehungsjahr der Kirche von der Firma Steinmeyer als elektro-pneumatisches Instrument mit einem neo-barocken Klangbild erbaut.
1967 wurde sie anlässlich einer umfassenden Sanierung klanglich erheblich verändert. Dem damaligen Musikgeschmack entsprechend wurden zu den schönen, die Grundtönigkeit gebenden tiefen Registern, helle, grelle und schrille Pfeifen in der Höhe ergänzt. Die Prinzipal-Register (das klangliche Rückgrat unserer Orgel) ist seitdem schwach („nichtssagend“) intoniert. Anschließend nagte der Zahn der Zeit an unserer Orgel. Es kam zu erheblichen mechanischen und elektrischen Mängeln: Viele Pfeifen erklangen gar nicht mehr, die Technik wurde immer unzuverlässiger, Teile der Orgel mussten stillgelegt werden und ermöglichten nur noch einen eingeschränkten Einsatz des Instruments.
Der gesamte Kirchenvorstand beratschlagte sich ausführlich mit Gutachtern, Orgelsachverständigen und dem Denkmalschutz.
Wie die Kirche, so steht auch die Orgel unter Denkmalschutz. Die Orgel ist das Gesicht und ein Herzstück unserer Kirche und so stand die Sanierung fest.
Nach einer Ausschreibung erhielt die Firma Schuke aus Berlin den Auftrag, die umfassende Sanierung der Steinmeyer Orgel durchzuführen. Von Januar bisd Anfang Mai 2023 dauerten die Arbeiten. In deren Zuge wurden alle Schäden an den Pfeifen behoben, nachintoniert und gestimmt. Alle Ledertaschen der pneumatischen Anlage wurden ersetzt und die elektrischen Kontakte erneuert.
Ein neuer Spieltisch ermöglicht eine bessere Steuerung der Orgel – der alte Spieltisch bleibt aus Denkmalschutzgründen erhalten.






